publikationen

Hier finden Sie eine Liste mit Veröffentlichungen von Prof. Olaf Selle und Dr. Ricky Selle sowie eine Kurzfassung des jeweiligen Aufsatzes. Gern stellen wir Ihnen auch die vollständige Fassung zur Verfügung. Bitte sprechen Sie uns an.

Testing Pressure CIPP under Dynamic Loading

Veröffentlicht in Trenchless International (Ausgabe Winter/2018) von Ricky Selle, Heiko Below und Nils Füchtjohann:

Renovation projects with pressure applications are gaining a growing share of the CIPP market worldwide, and in 2018, a new product standard for pressure CIPP will be published. This paper discusses fatigue behaviour in pressure CIPP under dynamic loading.

Einsatz von Kunststoffschächten in Entwässerungsanlagen

Veröffentlicht in Der KRV 2017 (Jahresbericht und Leistungsspektrum des Kunststoffrohrverband e.V.) von Olaf Selle:

In Deutschland gibt es noch kein geschlossenes Regelwerk für Standsicherheitsnachweise von Kunststoffschächten. Aufgrund des geringen Eigengewichts ist der Nachweis der Lagesicherheit beim Einbau im Grundwasser von besonderer Bedeutung. Hier gilt es, die offensichtlich wirkenden Scherkräfte so zu berücksichtigen, dass dies nicht im Widerspruch mit anderen Regelwerken steht.

Prüfverfahren für Druckschlauch-Liner unter dynamischen Einwirkungen

Veröffentlicht in 3R (Ausgabe 12/2017) von Ricky Selle, Heiko Below und Nils Füchtjohann:

In Sanierungsverfahren mit Druckschlauch-Linern ist auch die Betriebsfestigkeit der Bauprodukte zu bewerten. Dies gilt insbesondere für den Abwasserbereich mit planmäßigen und regelmäßigen Druckstößen. Die für 2018 erwartete erste Fassung der DIN EN ISO 11297-4 hat Prüfverfahren mit dynamischen Beanspruchungen der Liner nicht zum Gegenstand. Im vorliegenden Fachbericht werden Ansätze für Bauteilprüfungen nach ISO 15306 vorgestellt, die die Bewertung der Betriebsfestigkeit von Druckschlauch-Linern für Standardanwendungen erlauben.

Developing a Design Approach for CIPP under Pressure

Veröffentlicht in Trenchless International (Ausgabe Herbst/2017) von Ricky Selle und Nils Füchtjohann:

In last May, the draft of the first edition of (ISO/DIS 11297-4, 2017), a product standard for lining with cured-in-place-pipes (CIPP) in drainage and sewerage networks, was published (Figure 1). National committees are about to submit comments. Being a product standard, the definition of mechanical properties for structural analysis by adequate tests is one focus of the document, whereas the format for structural analysis is of course not described. Below, a design approach for the application of independent CIPP in fully deteriorated host pipes is introduced. Assigning all loads from internal pressure to the liner with no support from the host pipe while at the same time assigning some bending from the host pipe due to vertical loads to the liner, is the major prerequisite for this design approach.

CIPP – von Wanddicke und E-Modul zur Ringsteifigkeit

Veröffentlicht in 3R (Ausgabe 04-05/2017) von Ricky Selle:

Wie sind bei CIPP in der versuchstechnischen Ermittlung des E-Moduls die Schichten außerhalb der sogenannten Verbundwanddicke der CIPP zu berücksichtigen? Diese Fragestellung wird aktuell kontrovers in den beteiligten Fachkreisen diskutiert, da mit zunehmend komplexeren Liner-Aufbauten immer häufiger unrealistische E-Moduln in den Prüfungen nach dem gültigen Regelwerk ermittelt werden. Einen Vorschlag erarbeitet ein Kreis von sechs deutschen Herstellern zusammen mit drei Prüfinstituten sowie dem Verfasser. Damit dieser Vorschlag auf einer möglichst verlässlichen Datengrundlage aufbaut, wurden von den Herstellern jeweils vier Serien von Prüflingen mit genauen Vorgaben hergestellt und in einem Ringversuch untersucht. Im Folgenden werden erste Ergebnisse vorgestellt.

Unterdruckstabilität von eingezogenen Gewebeschläuchen

Veröffentlicht in 3R (Ausgabe 3/2017) von Ricky Selle:

Mit dem System Primus Line wird ein flexibler Gewebeschlauch in zu sanierende Druckrohrleitungen eingezogen. Im Rahmen der aktuellen Überarbeitung der DIN EN 11295 wird das Verfahren unter der Bezeichnung „Lining mit eingezogenen Schläuchen“ in das Regelwerk aufgenommen. Die Gewebeschläuche nehmen nur im Betriebszustand unter Innendruck eine kreisrunde Form ein. Ohne Innendruck verliert der Liner diese Form, da er praktisch keine Ringsteifigkeit aufweist. Es ist zu klären, ob diese Eigenschaft beispielsweise im Widerspruch zur DIN EN 805 steht, die einen Widerstand von Wasserleitungen gegenüber zeitweiligen Unterdruck fordert. Durch Begriffsklärungen auf der Grundlage des Eurocodes und durch Versuchsauswertungen wird gezeigt, dass die Standsicherheit des Systems trotz des zwischenzeitlichen Verlusts der kreisrunden Form bei Unterdruck gegeben ist.

Lagesicherheit von Kunststoffschächten unter Auftriebskräften

Veröffentlicht in 3R (Ausgabe 01-02/2017) von Olaf Selle und Ricky Selle:

In Deutschland gibt es noch kein geschlossenes Regelwerk für Standsicherheitsnachweise von Kunststoffschächten. Der Nachweis der Lagesicherheit beim Einbau im Grundwasser hat für die Bauteile aufgrund des geringen Eigengewichts eine besondere Bedeutung. Dabei besteht die Herausforderung darin, die offensichtlich wirksamen und für die Nachweisführung erforderlichen Scherkräfte so zu berücksichtigen, dass der Ansatz nicht im Widerspruch zu den Vorgaben der DIN 1054 steht. In der Auswertung von experimentellen Untersuchungen zum Herauszieh-Widerstand von Kunststoffschächten unter Auftriebskräften wird ein Ansatz vorgestellt, wie die Scherkräfte in die entsprechenden Nachweise eingehen können. Der Ansatz wird auch in Hinblick auf die Regelungen der DIN 1054 zu Scherkräften bei Dauerbauwerken begründet, indem die Festlegungen zur Wirkung von Zugpfählen diskutiert werden. Das Nachweisformat wird an einer Beispielrechnung erläutert.

Schlauchliner unter Innendruck – Begründung eines Formats für den Standsicherheitsnachweis

Veröffentlicht in 3R (Ausgabe 12/2016) von Ricky Selle und Nils Füchtjohann:

Es ist zu erwarten, dass mittelfristig die wichtigsten und ältesten Leitungsbereiche der stadttechnischen Infrastruktur auch den dringendsten und größten Sanierungsbedarf aufweisen werden. Betroffen sind verschiedene Netze mit Druckrohrleitungen. Für die sogenannten unabhängigen und voll statisch belastbaren Schlauchlinern in nicht dauerhaft tragfähigen Abwasserdruck- oder Wassernetzen wird in Ermangelung einer eindeutigen normativen Vorgabe ein Format für den Standsicherheitsnachweis begründet. Das Format ist an das von erdverlegten GFK-Rohren angelehnt. Mit den vorgelegten Berechnungsansätzen werden für die SAERTEX-LINER® Pressure und SAERTEX-LINER® H₂O Nenndruckwerte ermittelt.

Holz-Beton-Verbund

Veröffentlicht in Beton-Kalender 2013 (102. Jahrgang) von Klaus Holschemacher, Ricky Selle, Jörg Schmidt und Hubertus Kieslich:

Die Anwendung von Verbundbauteilen, bei denen mehrere Teilquerschnitte aus unterschiedlichen Baustoffen innerhalb einer Tragkonstruktion an der Lastabtragung beteiligt sind, gewinnt im Bauwesen zunehmend an Bedeutung. Als Beispiele können hierfür unter anderem die bereits seit langer Zeit verwendeten Stahlverbundträger und Stahlverbundstützen, aber auch die durch aufgeklebte CFK-Lamellen verstärkten Beton-, Holz- oder Stahlkonstruktionen herangezogen werden. Der Grund für die Verwendung verschiedener Baustoffe innerhalb einer Tragkonstruktion kann dabei recht unterschiedlicher Natur sein, wobei neben technologischen Überlegungen in der Regel die Forderung nach optimierter und damit wirtschaftlicher Ausnutzung der spezifischen Baustoffeigenschaften im Mittelpunkt steht.

Zu den ältesten bekannten Verbundbauweisen gehören Konstruktionen im Holz-Beton-Verbund (HBV). Diese Bauweise hat sich insbesondere für Biegeträger, die aus einer Betonplatte bestehen, welche durch geeignete Verbindungsmittel schubsteif mit einem Holzbalken verbunden ist, seit nahezu 100 Jahren bewährt. Die im Verbundquerschnitt auftretenden Druckspannungen werden im Wesentlichen durch den Beton, die Zugspannungen dagegen durch das Holz aufgenommen. Durch den Verbund wird die Biegesteifigkeit des Gesamtquerschnitts gegenüber der Summe der Biegesteifigkeiten der einzelnen Querschnittsteile deutlich erhöht, die Schwingungsanfälligkeit in der Regele reduziert. Darüber hinaus sind viele bauphysikalische Eigenschaften wesentlich günstiger als diejenigen von reinen Holzbalkendecken.

Environmental Influence of Early Age Response of PCC Pavement

Veröffentlicht in 82nd Transportation Record Board Annual Meeting (01/2002) von Luis Julian Bendana, Shad M. Sargand, Issam Khoury und Ricky Selle:

Early age deformation of PCC pavements caused by built-in gradients and warping can result in a permanent loss of support, which significantly influences its long term performance. This study quantifies the environmental influences on early age response of PCC pavement. Two adjacent slabs located in the driving lane of west bound I-490 in Rochester, New York, were instrumented to monitor concrete temperature and strain, and pavement deformation. Immediately after slab placement, readings from temperature, strain and displacement sensors were taken continuously for 48 hours. Additionally, in the sixth week after placement a twenty-four hour cycle was investigated. Since the pavement was placed during hot weather conditions, the resulting positive built-in gradient and high shrinkage caused a significant upward deformation after 48 hours. In the sixth week, warping caused the pavement to experience a permanent loss of support independent of the temperature gradients which were observed. The phenomenon of permanent loss of support was also investigated by means of FWD Testing. Test results of the FWD were very consistent with the other data describing the pavement deformation. Vibrating wire strain measurements were used to investigate the increase of tensile stresses in the top strata due to upward curling. Significant tensile stresses solely due to environmental factors were determined.